Jugendfeuerwehr
  23.11.2017 RETTEN - LÖSCHEN - BERGEN - SCHÜTZEN    -     W I R    R E T T E N    L E B E N  !
Bautagebuch

 

Tagebuch über den Feuerwehrhaus-Neubau

An dieser Stelle möchten wir sie regelmäßig über den Fortschritt vom Neubau des Feuerwehrhauses informieren.

 

26. August 2017 Die Einweihung
August 2017 Die Gedenktafel am Feuerwehrhaus und ihre Geschichte
19. August 2017 Der Umzug ist vollzogen
25. - 33. KW 2017 Es ist geschafft - das neue Feuerwehrhaus in Afferde ist bezugsfertig
18. - 24. KW 2017 Der Neubau des Feuerwehrhaues befindet sich auf der Zielgeraden
13. - 17. KW 2017 Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu
08. - 12. KW 2017 Das neue Feuerwehrhaus nimmt auch optisch immer mehr Gestalt an
01. - 07. KW 2017 Frostige Temperaturen lassen die Arbeiten nur zögerlich voranschreiten
49. - 52. KW 2016 Die Bauarbeiten liegen noch gut im Zeitrahmen
43. - 48. KW 2016 Freie Sicht aufs Gebäude und die Versorgung steht
38. - 42. KW 2016 Im Moment geschieht vieles im Verborgenen, da der Innenausbau läuft
35. - 37. KW 2016 Das Gebäude ist dicht und die Innenausbauten können beginnen
03. September 2016 Das Richtfest
31. - 34. KW 2016 Arbeiten am Rohbau abgeschlossen – Das Richtfest steht an !
27. - 30. KW 2016 Die Arbeiten am Rohbau schreiten zügig voran
26. KW 2016 Beginn der Rohbauarbeiten
25. KW 2016 Abschluss der Erdarbeiten
23. KW 2016 Erdarbeiten
06. Juni 2016 Baubeginn
03. Juni 2016 Erster Spatenstich
  Vorgeschichte

 

 

 

26. August 2017:
Die Einweihung
Nach genau 15 Monaten und 20 Tagen Bauzeit war es endlich so weit, am Samstag, den 26. August, konnte die Einweihungsfeier beim Neubau des Feuerwehrhauses Afferde stattfinden. Die Feierlichkeiten gliederten sich dabei in zwei Teile auf. Zunächst einmal hatte Hamelns Oberbürgermeister Claudio Griese auf 11 Uhr zum offiziellen Teil eingeladen. Sowohl der Oberbürgermeister Griese wie auch Ortsbürgermeister Björn Lönnecker und Hamelns Stadtbrandmeister Markus Weber zeigten sich in ihren Grußworten hoch erfreut, dass nunmehr in Afferde der Feuerwehrhaus-Neubau eingeweiht werden konnten. Die Redner verwiesen zudem darauf, dass so eine nach dem heutigen Stand der Technik ausgestattete Unterkunft wichtig ist für eine funktionierende Feuerwehr, damit sie auch für zukünftige Aufgaben gewappnet ist. Dies Feuerwehrhaus ist ja das erste seiner Art in der Stadt Hameln, in der noch weitere Gebäude dieser Art entstehen sollen und auch müssen, da die alten Unterkünfte in vielfacher Hinsicht nicht mehr den Vorschriften entsprechen. Dieser Bau soll dabei quasi als Prototyp gelten und mit kleinen Modifikationen oder auch weniger Stellplätzen in den anderen Ortschaften in gleicher Form erstellt werden. Als nächstes ist dazu vorgesehen, in der Ortschaft Tündern mit dem Bau zu beginnen. Allerdings verwies Oberbürgermeister Griese aber auch auf eine schwierige Finanzlage in seiner Stadt, denn so ein Neubau kostet knapp eine Million Euro. Derzeit gehe man laut Griese von Kosten aus in Höhe von 920.000 Euro aus, liege damit erfreulicherweise 60.000 Euro unter den zunächst angesetzten Finanzmitteln. Dipl.-Ing. Uwe Brinkmann vom gleichnamigen Planungsbüro aus Wölpinghausen (Landkreis Schaumburg), dass die Planung und Bauleitung des Projekts innehatte, ging noch mal auf die Bauweise und Ausführung des Feuerwehrhaus-Neubaus ein (Erläuterungen zur Bauweise, hier klicken). Als besonderes Geschenk überreichte er einen symbolischen Schlüssel im XXL-Format an die Ortsfeuerwehr.

Ortsbrandmeister Friedrich-Wilhelm Thies betonte, dass sich die gesamte Ortswehr mit ihren verschiedensten Abteilungen riesig freue, so ein tolles neues Gebäude zu übernehmen. Er sprach von einem historischen Ereignis, das heute hier in Afferde stattfände. „Was hier entstanden ist, kann man zwar als funktionellen Zweckbau bezeichnen, aber es erfüllt die heutigen und ich denke auch zukünftigen Anforderungen an eine Unterkunft für eine leistungsfähige Feuerwehr in allen Belangen und zwar zu 100 Prozent. Und im Vergleich mit unserem alten Feuerwehrhaus ist es sicher eine Verbesserung um mehr als 200 Prozent“, erklärt der Ortsbrandmeister. Sein Dank ging dann an den Rat der Stadt, der die Gelder für das Projekt zur Verfügung gestellt hatte, an die Verwaltung und das Ing.-Büro Brinkmann für die sehr gute Unterstützung in der Bauphase. Wobei Thies besonders bei der Stadt den Fachbereichsleiter Dieter Schur und den Mitarbeiter der „Zentralen Gebäudewirtschaft“ Peter Scheuer sowie den Bauleiter des Ing.-Büros, Hannes Möller, hervorhob. Aber auch die beteiligten Firmen lobte der Ortsbrandmeister und freute sich, dass alle Arbeiten ohne nennenswerte Unfälle durchgeführt wurden. „Was jetzt noch fehlt, ist die Beleuchtung eines Verbindungswegs oberhalb des Grundstücks, damit auch bei Dunkelheit insbesondere der Nachwuchs gefahrlos die neue Unterkunft erreichen kann und nicht den Weg über die gefährliche B 1 nehmen muss“, merkte Friedrich-Wilhelm Thies an. Dazu ergriff nochmals Oberbürgermeister Griese das Wort und erklärte, die Beleuchtung würde kommen, nur wann, das können er nicht zusagen. Bevor dann die Ehrgästen mit Vertretern aus Rat und Verwaltung der Stadt Hameln, der Feuerwehrführung auf Stadt- und Kreisebene, den Hamelner Ortswehren aber auch von Afferder Vereinen sich genauer im neuen Feuerwehrhaus umschauten oder bei einem Imbiss stärkten, überbrachten einige Vereinsvorstände und Nachbarn noch kleinen Präsente, wie die evang. Kirchengemeinde, der Schützenverein, das Rote Kreuz Afferde oder die Firma „Kreis – Bürotechnik“ als Nachbar.

Am Nachmittag ab 15 Uhr waren dann vor allem die Afferder Bürger, aber auch allen Interessierten aufgefordert, sich das neuen Feuerwehrhaus anzusehen. Und sie machten regen Gebrauch davon. Den Nachmittag eröffnete Pastor Bernhard Haffke, der in einer kurzen Ansprache dem neuen Feuerwehrhaus den göttlichen Segen mit auf den Weg gab. Die Firma „Koppenhagen - Feuerwehrbedarf“ aus Aerzen hatte zudem noch ihren Außendienstmitarbeiter Daniel Hundertmark entsandt, der der Ortswehr zur Einweihung eine große Ausrüstungstasche überreichte, in dem sich allerlei Gerätschaften zusammen unterbringen lassen. Die Gäste nutzten dann die Gelegenheit, schauten sich um, stellten die eine oder andere Frage und auch ein paar Führungen durch das Gebäude gab es. Die kleineren Besucher brauchten sich derweil nicht langweilen, sondern konnte sich beim „Feuer löschen“ an der Spritze üben. Für die musikalische Unterhaltung sorgte sie schon am Vormittag der Feuerwehrmusikzug mit flotten Klängen. Etwas Besonders hatte sich dabei Moritz Tegen, Schlagzeuger in dem Blasorchester, ausgedacht. Als Grundschullehrer absolvierte er gerade seine Referendarzeit an der Afferde Grundschule, wo er die Unterrichtseinheit „Blasorchester“ durchführte. Angedacht ist hier vielleicht auch eine Kooperation zwischen Grundschule und Feuerwehrmusikzug, um neue, junge Mitglieder zu gewinnen. Zur Eröffnungsfeier jedenfalls war zusammen mit Schulleiter Hendrik Rau eine 3. Klasse gekommen, um den Musikzug bei dem Stück „Ungarischer Tanz“ von Johannes Brahms rhythmisch zu unterstützen und zwar ganz einfach mit leeren Plastik-Getränkeflaschen. Die Zuhörer jedenfalls waren begeistert und so wurde gleich mal eine Zugabe gefordert. Aber selbstverständlich kam bei bestem Wetter auch der leibliche Genuss nicht zu kurz. Wer auf süße Naschereien stand, der fand reichlich Leckeres am Kuchenbüfett, wo es natürlich auch der nötige Kaffee dazu serviert wurde. Wer mehr auf Deftiges stand, der war am Grillstand genau richtig. Und ganz klar, auch der Durst konnte an so einem Nachmittag gestillt werden.

 

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August 2017:
Die Gedenktafel am Feuerwehrhaus und ihre Geschichte
Zu der Gedenktafel für gefallene Feuerwehrkameraden im 1. Weltkrieg, die nunmehr auch das neue Feuerwehrhaus Afferde ziert, gibt es eine durchaus interessante Geschichte. Diese Gedenktafel ist nämlich bereits fast 100 Jahr alt. Wie es dem Heimat-, Lese- und Erinnerungsbuch über die Afferder Geschichte von Oberstudienrätin i.R. Hannelore Fließ, einer Heimatforscherin und Hobby-Historikerin aus dem Ort, zu entnehmen ist, wollte die Feuerwehr Afferde neben dem eigentlichen Kriegerdenkmal des Dorfes für die Gefallenen des 1. Weltkriegs (eingeweiht im Oktober 1921) ein eigenes Denkmal für ihre Feuerwehrkameraden errichten. Nachdem ein erster Versuch scheiterte, stimmte der Gemeindeausschuss im Januar 1921 der Errichtung eines solchen Denkmal zu. Es fand Platz neben dem ersten Afferder Spritzenhaus an der Bundessstraße 1 (heute Hamelner Straße). Die Gedenktafel dazu mit den Namen der Gefallenen Wilhelm Gödecke, Wilhelm Gehrling, Wilhelm Wessel und Friedrich Pannkoke könnte eventuell im Eisen- und Hartgusswerk Concordia in Hameln entstanden sein, wo damals viele Afferder und somit auch Feuerwehrleute aus dem Dorf gearbeitet haben. Dies ist aber nicht belegt.

Das alte Spritzenhaus und auch das Denkmal mussten dann dem Rathaus der selbstständigen Gemeinde Afferde weichen, dass dort neu gebaut wurde, und wurden um 1961/62 abgerissen. Zwar wurde in der Zeit auch ein neues Feuerwehrhaus am Wacholderweg, Ecke Grasweg gebaut (das jetzt als Standort aufgegeben wurde), die Gedenktafel fand dort aber zunächst keinen Platz. Sie wurde vielmehr erst einmal bei einem Feuerwehrkameraden untergestellt, der gleich neben dem alten Spritzenhaus wohnte. Dort nahm sich im Jahr 1987 der damalige Löschmeister Rainer Scholz (†) der Ortswehr Afferde der Tafel an, arbeitete sie auf und verlieh ihr zusammen mit seinem Sohn Carsten (heute Zugführer des 4. Zuges der Schwerpunktfeuerwehr Hameln) neuen Glanz. Im September des gleichen Jahres wurde die Tafel von Rainer Scholz mit seinem Sohn wieder an dem damaligen Feuerwehrhaus am Wacholderweg angebracht. Als Helfer dabei waren der damalige Ortsbrandmeister Joachim Friebe, aber auch Wilhelm Ehlebracht jun. und sen. (†/damals Gerätewart der Feuerwehr) sowie als „Beobachter“ Christel Hölscher von den Alterskameraden. Da die Gedenktafel an die 110 Kilogramm auf die Waage bringt, war aber auch ein Radlader erforderlich, um sie auf die nötige Höhe an der Wand zu bekommen.

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Mit dem Bau des neuen Feuerwehrhauses Afferde stand relativ schnell fest, dass diese Gedenktafel auch mit umziehen sollte und quasi zur Erinnerung an das alte Gerätehaus wieder seinen repräsentativen Platz an der Fassade finden sollte. Doch die Gedenktafel hatte im Laufe der Zeit gelitten, insbesondere die Grundfarbe war stark verblasst. Zunächst wurde sie im April 2017 von der Wand genommen, diesmal mithilfe eines Treckers mit Frontlader von Feuerwehrkamerad Karl-Heinz Demann. Mit dabei wieder Wilhelm Ehelbracht sen., inzwischen Leiter der Altersabteilung, dem diese Gedenktafel besonders am Herzen lag. Leider war es ihm nicht vergönnt, sie an ihrem neuen Platz bewundern zu können, da er kurz vor dem Aufhängen und der Einweihung des neuen Feuerwehrhauses im Alter von 80 Jahren plötzlich verstorben ist. Bei der Restaurierung der Tafel fand die Ortswehr dann wertvolle Unterstützung. Zum einen durch die Firma Jürgens, Sand- und Feinstrahltechnik aus Hameln, die die Platte gesandstrahlt und neu lackiert hat - und das „sehr kostengünstig“. Malermeister Günter Rehberg aus Afferde, Senior-Chef des gleichnamigen Malerbetriebs und seit vielen Jahren Förderer der Ortswehr, übernahm dann das Nachzeichnen der Buchstaben und Konturen, natürlich auch kostenlos. Nun sieht die Gedenktafel wieder aus wie neu erstellt. Doch jetzt musste sie noch an der Fassade befestigt werden. Keine leichte Aufgabe aufgrund des Fassadenaufbaus mit einem Wärmedämmverbundsystem. Die zunächst angedachte Möglichkeit, dies in Eigenleistung zu erstellen, wurde dann doch verworfen. Die Tischlerei Schmedeke aus Hastenbeck, die schon Arbeiten bei dem Neubau geleistet hatte, nahm sich der Sache an. In einem im wahrsten Sinne des Wortes Kraftakt wurde die Tafel diesmal mit vier starken Männern der Firma an die Fassade gewuchtet und dort fachmännisch befestigt, quasi „just in time“ am Tag vor der Einweihungsfeier. Nun gibt es am neuen Feuerwehrhaus ein besonderes Erinnerungsstück an die alte Unterkunft und letztendlich auch an das erste Feuerwehrhaus in Afferde.

 

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19. August 2017:
Der Umzug ist vollzogen
Alle Vorbereitung waren abgeschlossen. Somit stand einem endgültigen Umzug der Ortsfeuerwehr Afferde mit ihrer Einsatzabteilung am Samstag, den 19. August 2017, nichts mehr im Wege. Dazu waren in den Abendstunden des Vortags, die erst mittags angelieferten Spinde für die persönliche Schutzkleidung aufgestellt und montiert worden. Dann musste zunächst einmal die Schutzkleidung der Aktiven vom alten Standort zum neuen gebracht werden. Dazu waren viele Aktive persönlich gekommen, um sich auch gleich selbst am neuen Standort „einzurichten“. Die Kleidung der anderen Kameraden wurde natürlich auch ebenso sorgfältig umgelagert. Bislang hang die Schutzkleidung ja lediglich an Kleiderhaken mit in der Fahrzeughalle. Nun verfügt jeder Aktive über seinen eigenen Spind, sind die Umkleideräume zudem nach Damen und Herren getrennt und sogar mit einer Dusche versehen. Als letztes mussten noch die Ladestationen für die Fahrzeuge zur Energieerhaltung umgebaut werden, dann konnte der Umzug erfolgen.

So rückten kurz vor 16.30 Uhr zum letzten Mal die drei Einsatzfahrzeuge der Ortswehr Afferde von ihrem alten Standort am Wacholderweg ab. Seit 1963 war es der Standort für die Feuerwehr Afferde, beherbergte mehrere Fahrzeuggenerationen an Löschgruppenfahrzeugen, Mannschaftstransportern und Sonderfahrzeugen. Und natürlich waren hier die verschiedenen Gruppen mit der Einsatzabteilung, dem Feuerwehrmusikzug, der Jugendfeuerwehr, der Altersabteilung und als „jüngste Truppe“ der Kinderfeuerwehr zu Hause. Daher ist auch ein bisschen Wehmut mit dabei, den alten Standort nach 54 Jahren aufzugeben. Aber es überwiegt doch die Freude auf ein neues Feuerwehrhaus, dass nunmehr allen Anforderungen gerecht wird und wo Enge, ein Unterrichtsraum in „dunklen Kellerräumen“ oder fehlende Sanitärräume ein Ende haben. Mit Blaulicht und Martinshorn wurde der alte Standort verlassen und wenige Minuten später ebenfalls mit Sonderechten in den neuen Standort eingerückt. Der Umzug ins neue Feuerwehrhaus „Auf dem Rübencampe“ war somit um 16.30 Uhr abgeschlossen. Nun fehlt nur noch die Einweihungsfeier am Samstag, den 26. August, mit einem offiziellen Teil und geladenen Ehrengästen sowie den Abteilungen der Ortswehr um 11 Uhr, bevor ab 15 Uhr alle Interessierten bei einer Einweihungsparty (siehe Hinweis auf der Homepage) die Möglichkeit haben, sich das neue Gebäude anzusehen und zu erkunden.

 

 

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25. bis 33. Kalenderwoche:
Es ist geschafft - das neue Feuerwehrhaus in Afferde ist bezugsfertig
Nach knapp 15 Monaten Bauzeit ist es so weit, dass Feuerwehrhaus in Afferde ist fertiggestellt, kann bezogen und von nun an genutzt werden. Gerade in den letzten Wochen waren es noch viel Kleinigkeiten, die von den beteiligten Baufirmen erledigt werden mussten und die auch mal etwas schleppend vorangingen. So erhielten die Türzargen im Sozialtrakt und die Stahltüren zur Fahrzeughalle ihren endgültigen Farbanstrich. Erst vor kurzem fand die endgültige Fertigstellung der Sanitäranlagen statt. Der Unterrichtsraum wurde mit den nötigen Mitteln für einen modernen Unterricht ausgestattet, wie Whiteboards, Laptop, Beamer, Leinwand, ect. Auch eine Möblierung hat stattgefunden. In der Zwischenzeit wurden auch erste Möbel (Schreibtisch und Schreibtischstuhl) für das Büro geliefert. So nimmt auch dieser Raum langsam Gestalt an. Hier fehlen aber noch Büro- und Notenschränke, die allerdings erst nach unseren Bedürfnissen von einem Tischlermeister aus den eigenen Reihen gebaut werden. Inzwischen wurde die Einbruch-Meldeanlage in Betrieb genommen und sie ist ab der 33. Kalenderwoche zu einer Sicherheitszentrale durchgeschaltet. Bei einer Alarmauslösung wird somit ab sofort die Polizei und ein Verantwortlicher der Ortsfeuerwehr verständigt. Installiert ist inzwischen die endgültige Schließanlage mit Zugangsrechten für verschiedene Bereiche im Feuerwehrhaus.

Was in der Zwischenzeit an vielen Wochenenden ablief, war der Umzug der Feuerwehr ins neue Domizil. Viel Material, Gerätschaften und Einrichtungsgegenstände mussten transportiert werden, etliche Regale neu aufgestellt werden. So war es der Musikzug, der nach den Sommerferien Anfang August als quasi erste Abteilung die neue Unterkunft mit Leben erfüllte. Von Seiten der Musiker und Musikerinnen wurde der helle Unterrichtsraum, nunmehr mit einem Blick ins Freie, aber vor allem auch die Akustik in dem Raum gelobt. Da die Einsatzbereitschaft der Ortswehr stets sichergestellt sein musste, konnte der Umzug der Einsatzabteilung erst als letzter Schritt erfolgen. Hier war lange Zeit die bange Frage: Kommen die Spinde für die persönliche Schutzkleidung auch rechtzeitig? Aber sie kamen rechtzeitig, quasi „just in time“. Auch wenn das Abladen noch mal eine kleine Herausforderung war, da dies für die 40 gelieferten Spinde per Hand erfolgen musste. Somit war zum Ende der 33. Kalenderwoche das Feuerwehrhaus in den wichtigsten Teilen eingerichtet und bezugsfertig.

Was jetzt noch fehlt sind wirklich nur noch Kleinigkeiten. Dazu zählt allerdings auch das Anbringen einer schweren Gedenktafel für gefallen Feuerwehrkameraden aus dem 1. Weltkrieg. Sie befanden sich schon am allerersten Afferder Feuerwehrhaus sowie am jetzt alten Feuerwehrhaus und soll als „Erinnerungsstück“ mitgenommen werden. Das Befestigen an der Fassade mit einer Wärmedämmung ist nicht ganz einfach, da die Platte rund 110 Kilogramm wiegt. Daher wurden Pläne, dies in Eigenleistung zu erstellten, verworfen. Nunmehr will die Firma Schmedeke versuchen, die Gedenktafel zu befestigen. Auch dies soll „just in time“ einen Tag vor der geplanten Eröffnungsfeier am Samstag, den 26. September (siehe Hinweis auf der Homepage) erfolgen. Was als Abschluss noch erfolgen muss, ist die Außenbepflanzung. Diese soll in enger Absprache mit der Naturschutzbehörde der Stadt Hameln, was die Auswahl von Pflanzen und Gehölzen betrifft, im Spätherbst erfolgen. Derzeit wachsen auf den Flächen Senfpflanzen als Zwischenfrucht und als Naturdünger und nicht etwa, wie viele meinen, „Unkraut“.

 

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18. bis 24. Kalenderwoche:
Der Neubau des Feuerwehrhaues befindet sich auf der Zielgeraden
Das neue Feuerwehrhaus in Afferde ist so gut wie fertiggestellt. Dabei ist die Fahrzeughalle als erstes Gebäudeteil bezugsfertig. Dort wurden letzte Arbeiten an der Elektrik getätigt, wie etwa noch zwei Außenstrahler über den Hallentoren angebracht und Vorrichtungen für die Aufnahme der Fahrzeug-Ladestationen direkt an den Stellplätzen installiert. In der 23. Kalenderwoche wurde dann die Abgas-Absauganlage eingebaut. So konnte an einem Wochenende bereits ein erster Teil des Umzugs erfolgen. Das Schwerlastregal wurde am alten Standort ab- und am neuen wieder aufgebaut. Zudem wurde ein Großteil der eingelagerten Sachen (Mannschaftszelt und Pavillons mit Gestänge der Jugendwehr sowie vieles mehr) rund um das Regal zum neuen Feuerwehrhaus transportiert. Weiterhin wurde ein großer Schriftzug, übrigens eine Spende des Ortsrates Afferde, über den Toren der Fahrzeughalle montiert und zeigt nun deutlich an, wer hier zuhause ist.

Das Grundstück im Außenbereich ist jetzt zur westlichen Grenze mit einem Zaun versehen, wobei es nach oben in Richtung Querweg von der Verlängerung des Azaleenwegs ein Tor gibt. Dort muss nur noch ein kleines Stück Weg bis zum Gelände des Feuerwehrgrundstücks fertiggestellt werden, dann ist ein Zugang vor dort möglich. Eine endgültige Bepflanzung des Grundstücks wird nun doch erst zum Herbst erfolgen, derzeit wurde als „Zwischenfrucht“ Senf ausgesät.

Im Sozialtrakt wurden die Innentüren eingebaut, der Einbau der Sanitäreinrichtung größtenteils abgeschlossen und die Sanitär-Trennwände ebenfalls installiert. Hier sind noch einige, kleinere Restarbeiten zu erledigen. Nach längerem Hin und Her zwischen den Bauverantwortlichen und der ausführenden Firma, was den Feuchtigkeitsgrad des Estrichs betrifft, und damit einhergehenden Verzögerungen wurde nun auch größtenteils der PVC-Fußboden im Unterrichtsraum, dem Büro und dem „Lehrmittelraum“ fertiggestellt. In dem Gebäude müssen jetzt als größere Projekte noch die Türzargen der Innentüren und die Stahltüren zur Fahrzeughalle in Gänze gestrichen werden. Parallel soll aber in der 25. Kalenderwoche schon eine Generalreinigung des gesamten Gebäudes erfolgen. In der 26. Woche wird zudem die Küche von der Firma Möbel Franz aus Pötzen eingebaut. Wenn dann auch noch alle Fugen an den Wandübergängen versiegelt sind, müsste das neue Feuerwehrhaus Ende Juni komplett fertiggestellt sein.

Bevor es allerdings komplett in Betrieb geht, wird noch etwas Zeit vergehen, denn dann geht der Umzug erst richtig los. So müssen noch viele Gerätschaften, kleine und großes Teile, Einrichtungsgegenstände oder das Equipment des Musikzuges nach dort transportiert und es muss sich eingerichtet werden.

Außerdem fehlen noch die Spinde für die persönliche Schutzausrüstung (Einsatzkleidung) der Aktiven. Die Auslieferung ist nicht zuletzt wegen der Ferienzeit für Mitte August geplant. Und erst dann kann der alte Standort am Wacholderweg aufgegeben werden und die Ortsfeuerwehr vom neuen Standort ausrücken. Daher ist eine offizielle Einweihung nach derzeit vorsichtigen Planungen für Samstag, 26. August, vorgesehen, mit einem offiziellen Akt um 11 Uhr und einem „Tag der offenen Tür“ für alle Feuerwehrmitglieder und Afferder ab 15 Uhr.

 

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13. bis 17. Kalenderwoche:
Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu
Der Neubau des Feuerwehrhauses geht in seine Endphase. In den vergangenen Wochen konnte wieder ein größtes Gewerk fertigstellt werden, nämlich das Verlegen der Wand- und Bodenfliesen durch die Firma „Fliesen Tinschert“ aus Garrel. Innerhalb von zweieinhalb Wochen wurden im Flur, allen Umkleide- und WC-Räumen sowie im Technikraum sämtlich Fliesen verlegt und die Arbeiten kurz vor Ostern abgeschlossen. Von den Fliesenlegeren wurde auch die Stiefelwaschanlage in der Fahrzeughalle erstellt. Die Firma „Hilker Innenausbau“ hat inzwischen damit begonnen, die abgehängten Decken einzubauen und dies im Unterrichtsraum bereits schon abgeschlossen Auch der weitere Ausbau der Fahrzeughalle mit der Elektro- und Heizungsinstallation ist weitestgehend fertiggestellt. Bei den Pflasterarbeiten wurden in der Halle letzte Feinheiten durchgeführt und die Markierungen für die drei Fahrzeugstellplätze in das Verbundpflaster eingearbeitet, damit sie nicht aufgemalt werden müssen. Um dazu möglichst genaue Angaben zu bekommen, gab es am Freitag, den 7. April, eine erste Fahrzeug-Stellprobe im neuen Feuerwehrhaus. Bei der Gelegenheit wurden die drei Einsatzfahrzeuge der Ortswehr das erste Mal in die neue Fahrzeughalle gefahren.

Im Außenbereich wurden die Masten mit den LED-Leuchten für die Hoffläche und die Parkplätze aufgestellt. Die Firma „Sporleder Galabau“ aus Bad Münder hat nochmals umfangreiche Erdbewegungen vorgenommen und nun den Wall in östlicher und südlicher Richtung fertiggestellt und moduliert. Jetzt müssen noch restliche Arbeiten am Pflaster durchgeführt werden. Außerdem erhält das Grundstück zum westlichen Nachbarn noch einen Zaun und einen mit einem Tor gesicherten Zugang zum Verbindungweg zwischen dem Azaleenweg und dem Wendehammer am Scheckfeldweg. Auch einige Bäume, Büsche und Bodendecker insbesondere zum nördlichen Grundstück sollen noch gepflanzt und auf einigen Flächen Gras eingesät werden.

Nächste größere Baumaßnahme im Sozialtrakt werden die Malerarbeiten sein, mit denen die Firma „Tapeten-Hupe“ aus Springe in der 19. Kalenderwoche beginnen will. Sie wird auch die restlichen Bodenbelege aus PVC im Unterrichtsraum, dem Büro und dem Lehrmittelraum/Lager verlegen. Der Um- bzw. Einbau der Abgas-Absauganlage in die Fahrzeughalle in der 22. Kalenderwoche wird eines der letzten, größeren Gewerke sein. Davor laufen noch der Einbau der Sanitärtrennwände sowie die Endmontage in Sachen Elektrik, Sanitär, Heizung und Einbruchmeldeanlage. Wenn es bei all dem keine großen Verzögerungen mehr gibt, könnte das Feuerwehrhaus zu Pfingsten fertiggestellt und bezugsfertig sein. Dann allerdings erfolgt noch der Umzug der Ortswehr in ihr neues Domizil, was sicherlich noch einiges am Zeit in Anspruch nehmen wird.

 

Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu Mit großen Schritten geht es auf die Fertigstellung des Neubaus zu

 

 

 

08. bis 12. Kalenderwoche:
Das neue Feuerwehrhaus nimmt auch optisch immer mehr Gestalt an
Mit dem Einbau der Hallentore in der 12. Kalenderwoche hat man nun schon einen sehr guten Eindruck, wie das neue Feuerwehrhaus bei seiner endgültigen Fertigstellung aussehen wird. Denn am Aussehen mit der anthrazitfarbenen Fassade der Fahrzeughalle, den roten Hallentoren und dem weißen Sozialtrakt wird sich nun nicht mehr viel ändern. Bevor die Hallentoren eingebaut werden konnten, waren die Fahrzeughalle, die Hoffläche und die Parkplätze gepflastert worden. Dies geschah unter anderem mithilfe einer Pflastermaschine, die gleich eine größere Fläche des Verbundsteinpflasters in eins verlegen kann. Insgesamt sind 18 Parkplätze mit Pflasterung entstanden, vier weitere werden als Schotterrasen-Fläche hinzukommen. Auch eine kleine Terrasse zur Südseite des Sozialtrakts, die als kleines Extra errichtet wurde und die von der Ortsfeuerwehr Afferde mitfinanziert wird, ist entstanden. Weiterhin wurden vor den Fenstern und Terrassentüren die Raffstores als Sonnenschutz angebracht. Im Außenbereich müssen nun noch kleine Restarbeiten an der Pflasterung durchgeführt werden und der Schotterrasen sowie ein Weg zum Fußweg in der Verlängerung des Azaleenwegs angelegt werden. Dieser kurze Weg soll vor allem den Kindern und Jugendlichen, die mit dem Fahrrad zum Dienst bei der Kinder- und Jugendfeuerwehr kommen wollen, eine sichere Anfahrt gewährleisten.

Ab der 13. Kalenderwoche soll der Ausbau hinsichtlich Elektrik, Heizung und Abgas-Absauganlage in der Fahrzeughalle anlaufen. Im Innenausbau beim Sozialtrakt wurden in letzter Zeit die Fensterbänke und die Türzargen eingebaut. Hier wurde ebenfalls die Lüftungsanlage in Betrieb genommen, wenn zunächst auch nur provisorisch. Neuste Messungen haben jetzt ergeben, dass der Estrich nunmehr ausgetrocknet ist und mit dem Verlegen der Boden- und Wandfliesen begonnen werden kann. Dies soll ab Mitte der 13. Kalenderwoche erfolgen und gut zwei Wochen dauern. Danach sind dann Malerarbeiten und der Ausbau der abgehängten Decke vorgesehen. Im Anschluss daran erfolgt die Fertigstellung der Elektroinstallation, der Einbau der Sanitäreinrichtungen und der Küchenzeile. Und dann kann allmählich an den Umzug und die Einweihungsfeier gedacht werden.

 

Das neue Feuerwehrhaus nimmt auch optisch immer mehr Gestalt an Das neue Feuerwehrhaus nimmt auch optisch immer mehr Gestalt an Das neue Feuerwehrhaus nimmt auch optisch immer mehr Gestalt an Das neue Feuerwehrhaus nimmt auch optisch immer mehr Gestalt an

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01. bis 07. Kalenderwoche:
Frostige Temperaturen lassen die Arbeiten nur zögerlich voranschreiten
Die Arbeiten am Feuerwehrhaus sind in den ersten Wochen des Jahres nur zögerlich vorangeschritten. So konnte die Firma Sporleder Galabau aufgrund der Minusgrade im Außenbereich nicht arbeiten. Erst ab der 7. Kalenderwochen ohne Nachtfröste haben die Mitarbeiter die Arbeiten in vollem Umfang wieder aufgenommen. Parkplätze, die Fahrzeughalle und Anlagen um das Feuerwehrhaus sollen soweit vorbereitet werden, dass dann die gesamte Fläche zusammenhängend gepflastert werden kann. Und eine Pflasterung der Halle ist ja zunächst notwendig, um die Hallentore einbauen zu können. Erst dann kann der Hallenausbau mit der Technik, wie Heizung, Elektrik und Abgas-Absauganlage, weiter vorgetrieben werden. In die Fassade der Fahrzeughalle wurde im rechten Bereich gleich neben dem Unterrichts- und Sozialtrakts noch eine Klappe eingebaut. Sie dient dem Anschluss einer Notstromversorgung durch einen Stromgenerator. Dieser wird im Außenbereich aufgestellt, dessen Kabel dann durch die Klappe in die Halle geführt und dort an die Stromverteilung angeschlossen. Schließlich soll bei einem totalen Stromausfall im Ort das neue Feuerwehrhaus als Ablaufstelle für die Bewohner dienen, um sich dort eventuell aufzuwärmen oder nähere Informationen zu erhalten.

Im Innenausbau wurde die Isolation unter der Decke angebracht und mit einer luftdichten Folie versiegelt. Nachdem dann alle Energiesysteme (Gas, Wasser, Strom) ordnungsgemäß angeschlossen waren, konnte ab der 6. Kalenderwoche die Firma AME-Technik aus Hameln das kleine Heizkraftwerk in Betrieb nehmen, das jetzt eine wohlige Wärme im Inneren verbreitet. Hier müssen nun zunächst der Putz und insbesondere der Estrich austrocken. Die dabei entstehende Feuchtigkeit muss durch mehrmaligen Lüften am Tag aus dem Gebäude entweichen können, was durch Feuerwehrmitglieder sichergestellt wird. Die Firma Elektroma aus Hameln hat zudem den großen Schaltkasten für die Elektroverteilung installiert. Mitte März sollen dann die Türzargen von der Tischlerei Schmedeke aus dem Nachbarort Hastenbeck eingebaut werden. Danach können Fliesenleger, Maler und der Trockenbauer, zuständig für den Einbau der abgehängten Decke, ihre Arbeiten nacheinander aufnehmen.

 

Frostige Temperaturen lassen die Arbeiten nur zögerlich voranschreiten Frostige Temperaturen lassen die Arbeiten nur zögerlich voranschreiten Frostige Temperaturen lassen die Arbeiten nur zögerlich voranschreiten Frostige Temperaturen lassen die Arbeiten nur zögerlich voranschreiten

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49. bis 52. Kalenderwoche:
Die Bauarbeiten liegen noch gut im Zeitrahmen
Zum Ende des Jahres liegt der Neubau des Feuerwehrhauses Afferde soweit gut im vorgegebenen Bauzeitenplan. Lediglich der Einbau der Hallentore und die Installation der Heizung konnte nicht wie geplant noch im alten Jahr umgesetzt werden. Insbesondere der Betrieb der Heizung war eigentlich von dem Verantwortlichen aus dem Bereich der zentralen Gebäudewirtschaft bei der Stadt Hameln noch vor Weihnachten als sehr wünschenswert erachtet worden. Das Gebäude sollte dann über die Festtage geheizt werden, damit es nach den Putz- und Estricharbeiten gut austrocknen kann. Begonnen wurde allerdings mit der Installation der Lüftungsanlage. Sie ist erforderlich, um Räume ohne Fenster (Umkleide Damen, WC Damen, Behinderten-WC, Lagerraum) oder Räume mit Fenstern, die nicht zu öffnen sind, (Umkleide Herren, WC Herren) mit Frischluft zu versorgen.

Im Außenbereich sind erste Ausmaße des Parkplatzes zu erkennen und auch die im südlichen Bereich geplante Terrasse nimmt Formen an. Da aufgrund der leichten Hanglage noch einiges an Erdreich abgetragen werden musste (und muss), haben auch die Dämme in östlicher und südlicher Richtung, die durch die abgetragene und dort aufgeschüttete Erde entstehen, einen beachtlichen Umfang erreicht. Sie sollen später im Endausbau bepflanzt werden und somit als natürliche Abgrenzung des Grundstücks zu diesen Seiten dienen. Zwischen den Festtagen hat aber die Firma Wessel aus Coppenbrügge (mit einem Mitarbeiter aus den Reihen der Ortswehr Afferde) dafür gesorgt, dass auf der gesamten Zufahrtseite von Wendehammer der Straße "Auf dem Rübencampe" her der Bordstein abgesenkt und tiefer gesetzt wurde. Gleichzeitig wurde auch der Bürgersteig über die gesamte Breite neu gepflastert. In diesem Bereich befinden sich ja die Zu- und Abfahrten über die Hoffläche von der Fahrzeughalle und vom Parkplatz.

Im neuen Jahr wird dann sicherlich der Einbau der Heizung vorangetrieben werden. Als weitere Gewerke sollen dann im Bereich der Sanitäranlagen, der Umkleiden und des Flurs die Fliesenarbeiten laufen. Anschließend wird wohl die abgehängte Decke in den Räumen eingebaut. In der Fahrzeughalle muss zunächst die Grundfläche gepflastert werden, bevor dann die Hallentore eingebaut werden können und die Elektro- und Sanitärfirmen auch hier ihre Arbeit aufnehmen können.

 

Die Bauarbeiten liegen noch gut im Zeitrahmen Die Bauarbeiten liegen noch gut im Zeitrahmen Die Bauarbeiten liegen noch gut im Zeitrahmen Die Bauarbeiten liegen noch gut im Zeitrahmen

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43. bis 48. Kalenderwoche:
Freie Sicht aufs Gebäude und die Versorgung steht
Nach fast genau fünf Monaten Bauzeit hatte man ab der 45. Woche endlich einen ungestörten Blick auf das Gebäude. Nachdem die Blitzableiter-Anlage montiert und die Dachdecker letzte Restarbeiten beendet hatten, konnte das Baugerüst endlich abgebaut werden. Nun fällt der Blick frei auf die neue Fahrzeughalle und den Sozialtrakt. Wenn auch mit kleinen zeitlichen Verzögerungen machte sich dann die Putzkolone ans Werk. Nach zwei Wochen Arbeit zeigen sich die Wände nun frisch verputzt und lassen die Räume gleich etwas wohnlicher erscheinen. Kein Wunder, sind doch all die offenliegenden Elektro- und Sanitärleitungen nun verschwunden und keine gibt es keine aufgestemmten Wände mehr.

Aber auch im Außenbereich hat sich was getan. Die Stadtwerke Hameln zusammen mit der Firma Wessel für den Tiefbau haben die Anschlüsse für die Energieversorgung ins Haus gelegt. Strom, Wasser, Gas und Telefonkabel führen nun ins Gebäude und können dort von den Fachfirmen mit dem Hausnetz verbunden werden. Auch ein neuer Überflurhydrant wurde auf dem Feuerwehrgelände installiert. Dazu wurde ein bisher vorhandener Unterflurhydrant, der im Zufahrtsbereich zu den Parkplätzen lag, einige Meter versetzt und befindet sich nun rechts von der Parkplatzzufahrt auf einer späteren Grünfläche. Da der alte Hydrant zudem im unteren Rohrleitungsbereich eine Undichtigkeit aufwies und nicht weiterverwendet werden kann, überließen ihn die Stadtwerke der Ortswehr. Er soll nun als Attrappe auf dem Gelände verbaut werden und steht dann für Ausbildungszwecke zur Verfügung.

Inzwischen hat auch die Firma Sporleder ihre Arbeiten aufgenommen, die für die Außenanlagen, insbesondere der Pflasterung der Fahrzeughalle, des Hofes und der Parkplätze, zuständig ist. Doch zunächst einmal müssen hier die Regenwasserabflüsse an die Rigolen auf dem Gelände angeschlossen werden. Weiterhin ist eine Fachfirma für den Estrichbau derzeit dabei und trifft Vorbereitungen, um dann in den nächsten Tagen den Estrich im gesamten Gebäude aufzubringen.

 

Freie Sicht aufs Gebäude und die Versorgung steht Freie Sicht aufs Gebäude und die Versorgung steht Freie Sicht aufs Gebäude und die Versorgung steht Freie Sicht aufs Gebäude und die Versorgung steht

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38. bis 42. Kalenderwoche:
Im Moment geschieht vieles im Verborgenen, da der Innenausbau läuft
Die Zeiten, in denen man beim bloßen Blick auf die Baustelle feststellen konnte, was sich so getan hat, sind im Moment vorbei. Vieles geschieht derzeit im Inneren und damit nicht gleich erkennbar für den Betrachter von außen. Doch auch außen hat sich was getan. So ist die Wärmedämmung inzwischen fast komplett fertig gestellt und bereits mit einer ersten Putzschicht versehen worden. Es fehlt derzeit nur noch der Bereich um die Eingangstür. Denn die wurde nämlich erst jetzt zu Beginn der 42. Kalenderwoche eingebaut. Zuvor waren bereits die vier Stahltüren vom Flur und den Umkleideräumen sowie vom Trockenraum in die Fahrzeughalle eingebaut worden. Somit ist das Gebäude nun verschlossen, was eine Voraussetzung für die weiteren Arbeiten im Innern war.

Hier haben nämlich inzwischen die Elektor- und Sanitärfachleute ihre Arbeit aufgenommen. Die Verkabelung wurde durch die Elektriker eingezogen und der Einbau der Steckdosen vorbereitet. Klempner und Heizungsmonteure wiederum haben erste Leitung für die Heizung und insbesondere die Wasserleitungen verlegt. Weiterhin wurden die Abflüsse angeschlossen. Dazu wurden Durchbrüche für die Abluftrohre aus der Dachhaut herausgeführt. Auch die Aufnahmen für die Sanitärgegenstände (WC, ect.) wurden eingebaut. Nun wartet eigentlich alles darauf, dass die Firma für die Putzarbeiten ihre Arbeit den verschiedenen Innenräumen aufnimmt. Das sollte bereits in der 42. Woche geschehen, doch bislang gab es lediglich eine erste Inaugenscheinnahme der Baustelle. Sind die Putzarbeiten erledigt folgt als nächste größere Baumaßnahme das Ausbringen des Estrichs.

 

Innenausbau läuft Innenausbau läuft Innenausbau läuft Innenausbau läuft

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35. bis 37. Kalenderwoche:
Das Gebäude ist dicht und die Innenausbauten können beginnen
Kaum war das Richtfest vorüber, war die Baustelle wieder fest in den Händen der Handwerker. So wurde gleich danach die Dachabdeckung auf der Fahrzeughalle fertiggestellt. Mithilfe eines Mobilkrans wurden lange Deckenelement in Sandwich-Bauweise mit einer harten Blechabdeckung auf die Holzbindekonstruktion gehoben und befestigt. Nun ist das Gebäude von oben her gegen Witterungseinflüsse abgedichtet. Auch eine Regenrinne sammelt bereits das – wenn auch wegen des anhaltend schönen Wetters nur wenige – anfallende Regenwasser auf. Des Weiteren rückten die Fensterbauer an und setzten die Fenster und Terrassentüren im Sozial- und Unterrichtsgebäude ein. Auch die Türzargen der vier Türen zur Fahrzeughalle von den Umkleideräumen Herren und Damen, dem Trockenraum und dem Flur sind eingebaut worden.

Und es tut sich etwas an der Außenfassade, wo erste vorbereitende Arbeiten für den Anbau eines Wärmedämmsystems mit einer abschließenden Putzschicht begonnen wurden. Zudem gab es Absprache mit der Firma Elektroma hinsichtlich der Planungen im Elektrobereich und der Firma AME-Technik für den Sanitär- und Heizungsbedarf. Insbesondere musste entschieden werden, wie eine einzubauende Küchenzeile aussehen soll und wo im Einzelnen Steckdosen und bestimmte Wasseranschlüsse benötigt werden. In den nächsten Wochen soll dann die Elektro- und Sanitärinstallation vorangetrieben werden, die Fassade fertiggestellt und das Gebäude durch den Einbau von Türen zum Außenbereich so hergerichtet werden, dass es verschlossen werden kann.

 

Das Gebäude ist dicht und die Innenausbauten können beginnen Das Gebäude ist dicht und die Innenausbauten können beginnen Das Gebäude ist dicht und die Innenausbauten können beginnen Das Gebäude ist dicht und die Innenausbauten können beginnen

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3. September 2016:
Das Richtfest
Exakt drei Monate nach dem 1. Spatenstich am 3. Juni 2016 konnte nun beim Neubau des Feuerwehrhauses in Afferde wieder an einem Samstag, diesmal dem 3. September, das Richtfest gefeiert werde. Nachdem zuvor bereits der Unterrichts- und Sozialtrakt gerichtet worden war, ist bei diesem Gebäudeteil inzwischen das Dach mit einer Folienabdeckung so gut wie fertig gestellt. In der 35. Kalenderwoche wurde dann die Fahrzeughalle gerichtet. Außerdem ist inzwischen ein Teil der Fassadenverkleidung mit Sandwichelementen an der Fahrzeughalle angebracht worden, sodass man sich einen ersten Eindruck von der farblichen Gestaltung des Gebäudes machen kann. Und schließlich wehte am 3. September ein Richtkranz mit seinen bunten Bändern über dem neuen Feuerwehrhaus.

Zur offiziellen Feier am Nachmittag bei wieder bestem Sommerwetter hatten sich erneut viele Ehrengäste, aber auch Afferder Bürger und weitere Interessierte auf dem Bauplatz eingefunden. Alle voran Hamelner Oberbürgermeister Claudio Griese und Afferdes Ortsbürgermeister Björn Lönnecker, zusammen mit Politikern aus dem Stadt- und Ortsrat sowie Vertreter der Stadtverwaltung. Die Reihen der Feuerwehr führte Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke und der stellvertretenden Hamelner Stadtbrandmeister Ulf Magerhans an. Dazu kamen viele Ortsbrandmeister, Funktionsträger aus dem Stadtkommando oder von der Hauptberuflichen Wachbereitschaft, Vertreter befreundeter Organisationen und von Afferder Vereinen. Aber auch Vertreter der bisher beteiligten Betriebe mit der Firma "Steinmann Bau" aus Emmerthal und "August Wolter Holzbau" aus Hessisch Oldendorf waren der Einladung zum Richtfest gefolgt, ebenso der Bauplaner, Dipl.-Ing. Uwe Brinkmann aus Wölpinghausen.

Oberbürgermeister Claudio Griese quasi als Bauherr begrüßte alle Gäste und freute sich, dass der Neubau so gut voranschreitet, wobei man sogar etwas vor dem Zeitplan liege und daher nun das Richtfest feiern könne. Er hoffte, dass die Bauarbeiten weiter so zügig abgewickelt werden, damit die Fertigstellung des Feuerwehrhauses Afferdes als erstes von mehreren Bauprojekten bei den Hamelner Ortswehren im Frühjahr 2017 erfolgen könne. Was fehlte, war der Richtspruch, den natürlich ganz nach alter Sitte und in zünftiger Kluft Zimmermann Sebastian Wulf von der Firma "Wolter Holzbau" hielt. "Mit Gunst und Verlaub" begann er seine gereimten Verse, um im weiteren die Arbeit der Handwerker zu loben, aber auch den Bauherrn und Architekten. Nicht vergessen wurde vom ihm auch Gott zu danken, dass beim Bau bisher alles ohne Unfälle abgelaufen ist, verbunden mit der Hoffnung, dass dies auch weiterhin so sein solle. Schließlich gab es nicht nur ein kräftiges, dreifaches "Hoch" auf Bau, Bauherrn und allen Beteiligten, sondern auch einen Schluck Hochprozentiges. Da das Schnapsglas anschließend klirrend entzweibrach, darf dies als gutes Omen für den weiteren Bauverlauf gewertet werden. Wäre es nämlich nicht kaputtgegangen, hätte dies Ungemach für den Bau bedeutet.

Was folgte, war ein kleines Fest mit den Ehrengästen, Bauhandwerker und natürlich Afferder Bürgern, bei denen Bratwurst, Pommes und gekühlte Getränke nicht fehlen durften. Und für die nötige Stimmung hat die Feuerwehr Afferde ihren Feuerwehrmusikzug, der über rund eineinhalb Stunden die Gäste mit flotter Blasmusikzug unterhielt. Ortsbrandmeister Friedrich-Wilhelm Thies und seine Mitstreiter mussten zudem viele Fragen zum Neubau beantworten und zahlreiche Interessierte, nicht nur von Seiten der Feuerwehr, durchs Gebäude führen. Es ergab sich aber auch so mache Diskussion zum Thema Feuerwehrhaus-Neubau, etwa ob die Größe den ausreiche, wie es mit den Kosten stehe, wie es weitergehe hier in Afferde oder wie es mit den anderen noch geplanten Feuerwehrhaus-Neubauten im Stadtgebiet aussehe.

 

Richtfest Richtfest Richtfest Richtfest

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31. bis 34. Kalenderwoche:
Arbeiten am Rohbau abgeschlossen – Das Richtfest steht an !
Die Arbeiten am Rohbau sind in der 34. Kalenderwoche abgeschlossen worden. Zu Anfang der 33. Kalenderwoche wurde zudem der Unterrichts- und Sozialtrakt gerichtet und mit den Deckenbalken durch die Firma Wolter, Holzbau und Bedachungen, versehen. Danach erfolgten weiter abschließende Mauerarbeiten. Inzwischen sind auch die USB-Platten als Unterkonstruktion des Daches verlegt worden, das Gebäude ist nunmehr "geschlossen". Auch hat die Dachdeckerfirma inzwischen das Dach mit einer Folienabdeckung fertig gestellt, sodass die Räume jetzt auch gegen eindringendes Regenwasser "von oben" gesichert sind. Ein abgemauerter Lagerraum in der Fahrzeughalle ist ebenfalls fertiggestellt worden. In der 35. Kalenderwoche soll dann die Fahrzeughalle gerichtet werden. Somit steht einem geplanten Richtfest zum Ende der Woche am Samstag, den 3. September, nichts mehr im Wege.

 

Rohbauarbeiten Rohbauarbeiten Rohbauarbeiten Rohbauarbeiten

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27. bis 30. Kalenderwoche:
Die Arbeiten am Rohbau schreiten zügig voran
Nachdem in der 27. Kalenderwoche die Vorbereitungen getroffen wurden, konnte am Montag, den 11. Juli, die Bodenplatte gegossen werden. Seit der 28. Kalenderwoche wurden fleißig die Außenmauern hochgezogen. Auch wurden die Fundamente ausgehoben und vorbereitet, die dann die Träger der Betonpfeiler für die Fahrzeughalle aufnehmen sollen. Diese sind am Montag, den 18. Juli, aufgestellt worden und lassen nun auch die Ausmaße der Fahrzeughalle gut erkennen. Im weiteren Verlauf bis zum Ende der 30. Kalenderwoche wurden zum einen die Fundamente für die Fahrzeughalle erstellt. Aber auch sämtliche Räume im Unterrichts- und Sozialtrakt sind nunmehr gemauert worden, sodass man bereits durch das Gebäude schreiten kann und sich davon einen guten Eindruck verschaffen kann, über die Größe der Räumlichkeiten und insbesondere des Übungs- und Aufenthaltsraums. Sollten die Arbeiten ähnlich schnell wie bisher vorangehen, ist nach derzeitigem Stand davon auszugehen, dass das Richtfest des Neubaus des Feuerwehrhauses Afferde Ende August gefeiert kann. Der Unterrichts- und Sozialtrakt soll dabei zuerst mit einem Dach versehen werden. Das Richtfest ist geplant bei Fertigstellung der Dachabdeckung für die Fahrzeughalle.

 

Rohbauarbeiten Rohbauarbeiten Rohbauarbeiten Rohbauarbeiten

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26. Kalenderwoche:
Beginn der Rohbauarbeiten
Wie erwartet hat nun die beauftrage Baufirma Steinmann aus Emmerthal ihre Arbeiten aufgenommen. Sie wird den Rohbau des Feuerwehrhauses erstellen. So wurden erste Fundament ausgehoben und Verschalungen angebracht. Auch wurde die Baustelle eingerichtet.

 

Rohbauarbeiten Rohbauarbeiten Rohbauarbeiten Rohbauarbeiten

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Sonntag, 26. Juni:
Abschluss der Erdarbeiten
Die Erdarbeiten auf dem Bauplatz sind nunmehr abgeschlossen. Im Bereich des Gebäudes, der Zufahrt zur Fahrzeughalle und den Parkplätzen wurden Mutterboden abgetragen und der Bereich mit Mineralgemisch wieder aufgefüllt. Dabei wurde der Platz, wo das Gebäude entstehen soll, der leichten Hanglage angepasst und ausnivelliert. Zudem wurden zwei Gruben für die Rigolen (unterirdischer Pufferspeicher, um eingeleitetes Regenwasser aufnehmen und versickern lassen) ausgeboben und wieder mit sehr grobkörnigen Kies verfüllt. In südlicher Richtung wurde weiter ein kleiner Damm als Abgrenzung des Grundstssücks aufgeschüttet. Bei den Baggerarbeiten wurde auch ein größerer Findling ausgegraben. Er verbleibt auf dem Gelände, um ihn nach Abschluss der Bauarbeiten im Eingangsbereich des Feuerwehrgeländes nett zu platzieren und eventuell mit dem Baujahr zu ersehen. Als nächstes wird nun die Baufirma anrücken und mit dem Rohbau beginnen.

 

Erdarbeiten Erdarbeiten Erdarbeiten Erdarbeiten

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Donnerstag, 09. Juni:
Erdarbeiten
Die Erdarbeiten sind im vollen Gange. Der Bereich des Gebäudes wurde auf seine erfoderliche Tiefe ausgekoffert und der Zugangsbereich zu dem Gelände provisorisch befestigt. Überschüssiges Erdreich, vom dem mehr anfiel als geplant war, wurde mit mehreren Lkw abgefahren.

 

Erdarbeiten Erdarbeiten Erdarbeiten

 

 

 

Montag, 06. Juni:
Baubeginn
Ein Bagger der Firma Wallner beginnt mit dem Aushub der Gebäudegrundfläche und des Hofgeländes für das neue Feuerwehrhaus Afferde.

 

Baubeginn Baubeginn Baubeginn Baubeginn

 

 

 

Freitag, 03. Juni:
Erster Spatenstich
An diesem Freitag erfolgte bei herrlichem Sommerwetter mit dem 1. Spatenstich der offizielle Auftakt zum Bau des neuen Feuerwehrhauses in Afferde. Dazu waren viele Ehrengäste aus dem Rat und der Verwaltung der Stadt Hameln, dem Ortsrat Afferde, Vertretern der Kreis- und Stadtfeuerwehrführung sowie von den Hamelner Ortswehren, die Mitglieder der Feuerwehr Afferde eingeladen worden. Aber auch Vertreter der Afferder Vereine und einige Bürger waren zu dem kleinen Festakt gekommen. Hamelns Oberbürgermeister Claudio Griese, Afferdes Ortsbürgermeister Björn Lönnecker, Stadtbrandmeister Markus Weber, Ortsbrandmeister Friedrich-Wilhelm Thies und Dipl.-Ing. Uwe Brinkmann als Bauplaner nahmen den 1. Spatenstich vor.
Zuvor hatten sie, wie etwa Oberbürgermeister Griese oder Ortsbürgermeister Lönnecker, in Grußworten nochmals auf den Werdegang bis zum heutigen Tag hingewiesen. Stadtbrandmeister Weber freute sich, dass es nun losgehen wird. Er hoffte, dass der Einweihung im Sommer 2017 ein weiterer 1. Spatenstich für den Feuerwehrhaus-Neubau in Tündern, der als nächstes geplant ist, vorausgehen wird. Auch Ortsbrandmeister Thies blickte ebenfalls nochmal zurück auf den Werdegang bis zu heutigen Tag und merkte an, dass so ein Neubau mit Kompromissen auf beiden Seiten verbunden sei. Für seine Ortswehr geht er aber davon aus, dass man mit dieser neuen Unterkunft einen funktionellen Zweckbau erhalten, in dem alle Einheiten vernünftig unterkommen. Friedrich-Wilhelm Thies wünschte sich, dass die Bauarbeiten jetzt zügig, vor allem aber unfallfrei vorrangehen werden. Die Gäste hatten dann noch die Gelegenheit, ausgiebig die Pläne zu studieren. Die Ortswehr hatte aber auch die Umrisse und die Raumaufteilung 1:1 auf dem Bauplatz übertragen und farblich markiert, sodass sogar schon "durch die neunen Räumlichkeiten geschritten werden konnte". Nachdem der Feuerwehrmusikzug schon den Festakt vor Ort musikalisch begleitet hatte, führte er dann einen Umzug der Gäste von der Baustelle noch mal zum "alten" Feuerwehrhaus an, wo dann bei einer Grillparty der Abschluss der ersten Feierlichkeit gegangen wurde.

 

1. Spatenstich 1. Spatenstich 1. Spatenstich 1. Spatenstich

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Vorgeschichte

Ende 2010 / Anfang 2011 gab es eine Begehung der Feuerwehrhäuser in der Stadt Hameln durch die Feuerwehrunfallkasse Hannover. Darunter war auch das Feuerwehrhaus Afferde mit seinem Standort am Wacholderweg, das im Jahr 1962 von der damals noch selbstständigen Gemeinde Afferde erstellt wurde. Jetzt wurden bei der Unterkunft zahlreiche, gravierende Mängel festgestellt.

Die Wichtigsten im Überblick :
  • Fahrzeughalle viel zu eng, kein Sicherheitsabstand, erhöhte Unfallgefahr
  • Persönliche Schutzkleidung hängt in der Fahrzeughalle
  • Keine Abgas-Absauganlage in der Fahrzeughalle vorhanden
  • Unterrichtsraum im Kellergeschoss hat eine viel zu niedrige Deckenhöhe
  • Im Unterrichtsraum im Kellergeschoss fehlt ein 2. Rettungsweg
  • Zu wenig Sanitäreinrichtungen, nicht aufgeteilt in Männer und Frauen
  • Keine Duschmöglichkeit im Feuerwehrhaus vorhanden
  • Keine ausreichenden Parkplätze für die Einsatzkräfte

Aufgrund dieser Feststellungen wurden folgende Sofortmaßnahmen vorgenommen :
  • Einbau einen Abgas-Absauganlage
  • Markieren der Stützpfeiler wg. Quetschgefahr
  • Einbau eines 2. Rettungsweges im Unterrichtsraum
  • Anbringen einer Notfallbeleuchtung für die Fluchtwege

Ende 2012 wurde dann ein Ingenieurbüro beauftragt, alle Feuerwehrhäuser in der Stadt Hameln zu überprüfen und dazu ein Gutachten zu erstellen. Am 20. November 2012 fand der Besuch des Gutachters statt, bei dem die oben aufgelisteten Verstöße gegen Bauvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften und der Arbeitsstättenverordnung bestätigt und noch weitere Mängel festgestellt wurden. Das Gutachten kam zu dem Schluss, dass das Feuerwehrhaus Afferde so nicht mehr zu nutzen ist. Ein erster Vorschlag aus dem Gutachten sah einen Um- und Anbau am alten Standort vor.

Die Pläne über die Umbaumaßnahmen am alten Standort :

Pläne über Umbaumaßnahmen alter Standort Pläne über Umbaumaßnahmen alter Standort

Da die Gutachter auch für zahlreiche weitere Hamelner Feuerwehrhäuser zu der gleichen Schlussfolgerung kamen und für einige Umbaumaßnahmen vorsehen, wurde ein Investitionsvolumen von 7,5 Millionen Euro veranschlagt. In den politischen Gremien der Stadt Hameln wurden diskutiert, wie dies umgesetzt werden kann. Es wurde ein Gremium aus Rats- und Verwaltungsmitgliedern sowie der Feuerwehrführung auf Stadtebene gebildet, dass einen Reihenfolgekatalog für den Sanierungsbedarf nach einem Punktesystem, in dem auch die Mitglieder- und Einsatzzahlen zu 50 Prozent einflossen, erstellte. Dieser wurde am 13. August 2013 vorgestellt wurde. Das Feuerwehrhaus Afferde kam dabei bei 71 Punkten auf den 1. Platz (Feuerwehrhaus Tündern/Platz 2: 40,5 Punkte!). Es wurde vom Rat der Stadt Hameln festgelegt, dass die Sanierung der Hamelner Feuerwehrhäuser in drei Blöcken zu jeweils vier Feuerwehrhäuser abgearbeitet werden sollen. Afferde wird damit als erstes ein neues Feuerwehrhaus an einem neuen Standort bekommen. Aus Kostengründen wurde sich gegen einen Umbau- und Anbau oder einen Abriss und einen Neubau an alter Stelle ausgesprochen. Ein Grund war aber auch der alte Standort mitten in einem Wohngebiet mit engen Zufahrtstraße.

Am 17. Mai 2014 fand eine Bereisung verschiedener Neubauten von Feuerwehrhäusern in der umliegenden Region mit Vertreten aus Rat, Verwaltung und der Feuerwehr statt, um sich einen Eindruck über die heutigen Baumöglichkeiten zu verschaffen. Gleichzeitig startete die Suche nach einem geeigneten Standort für den Feuerwehrhaus-Neubau. Leider konnte dem Wunsch der Ortswehr nach einem zentralen Standort, etwa am Eintrachtweg in Afferde, nicht entsprochen werden. Vielmehr wurde ein Grundstück in Gewerbegebiet am Scheckfeldweg am östlichen Ortsrand von der Verwaltung bevorzugt. Daher muss die Ortswehr damit leben, dass alle Mitglieder der Einsatzabteilung in Zukunft erst über die zu machen Zeiten vom Verkehr stark belastete B 1 zum Feuerwehrhaus befahren müssen. Das macht eine zügige Anfahrt mit dem eigenen Pkw nicht einfacher und so wird man in Zukunft mit etwas länger Ausrückzeiten rechnen müssen. Das neue Grundstück hat zukünftig die Adresse "Auf dem Rübenkampe 9".

Im Jahr 2015 (eigentlich sollte hier schon gebaut werden) gab es zunächst eine politischen Diskussion über die Kosten, die auf 840.000 Euro veranschlagt wurden. Nach einem gewissen Hin und Her, ob es denn nicht auch preiswerter geht, einer zwischenzeitlichen Freigabe von "nur" 600.000 Euro und von weiteren 24.000 Euro mit einem Sperrvermerk, einigte man sich im Rat der Stadt Hameln dann doch darauf, 840.000 Euro für den Neubau bereit zu stellen. Inzwischen wurden erste Pläne vorgestellt, die im ersten Entwurf von der Ortswehr Afferde nicht mitgetragen wurden. Die Feuerwehr nahm gewisse Modifizierungen vor, die schließlich auch fast Eins zu Eins in die endgültigen Planungen einflossen. Die Ortsfeuerwehr war sich bewusst, dass hier ein reiner, aber funktioneller Zweckbau entstehen wird. Wobei die Verantwortlichen davon ausgehen, dass alle, wie die Einsatzabteilung, Jugend- und Kinderfeuerwehr und der Feuerwehrmusikzug mit dem nun erarbeiteten Kompromiss leben können.

Vorstellung der Pläne für einen Neubau :

Lageplan Aussenansichten Grundriss

Fotos vom Bauplatz :

Bauplatz Bauplatz Bauplatz Bauplatz

 

 

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