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Abenteuer Zeltlager
Das jährliche Highlight für unsere Nachwuchs-Brandschützer

 

Die Jugendfeuerwehr Tündern kann in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Aus diesem Grund richtete sie ein fünftätiges Pfingst-Zeltlager aus, schlugen neun von zehn Jugendwehren aus dem Hamelner Stadtgebiet ihre Zelte auf dem Sportplatz am Lawerweg in Tündern auf. Die Verantwortlichen um Jugendfeuerwehrwart Torsten Freise hatten ein tolles Programm zusammengestellt und auch das Wetter spielte mit. Es gab viel Sonnenschein, nur am Pfingstmontag ein paar kräftige Schauer. Der guten Stimmung und einer rundum positiven Bilanz zum Abschluss schadete dies aber nicht.

 

Hier der Bericht von Jugendwart Andreas Klemme zu den fünf tollen Tagen:

Donnerstag, 20. Mai 2010: 
Es war wieder soweit, das Zeltlager und somit erste Vorbereitungen standen an. Die Aktiven trafen sich, um die Zelte für uns in Tündern aufzubauen. Hierzu mussten der Zeltboden, diverse Paletten als Unterbau und zwei Zelte zum Sportplatz transportiert werden. Wie immer stand uns auch dieses Jahr wieder Kamerad Karl-Heinz Demann mit seinem Trecker samt Anhänger zur Verfügung, so dass uns der Transport nicht vor allzu große Probleme stellte. Vor dem Zeltaufbau musste erst der Unterboden mit Paletten, die uns die Firma Ewald zu Verfügung stellte, hergerichtet werden. Anschließend wurde der Zeltboden ausgelegt und dann die Zelte darüber gebaut. Damit war zwar der Aufbau der Unterkünfte soweit erledigt. Wer aber denkt, dass damit auch schon das Wichtigste geschehen ist, der irrt gewaltig. Schließlich sind auch noch diverse Utensilien für „ein paar Tage Zeltlager“ von Nöten. Seien es die Feldbetten zum angenehmen Schlafen, der Grill für den Besuchernachmittag, die Spiele für die Freizeit, der Pavillon als sicheres Dach über dem Kopf und vieles mehr. Alles in allem waren noch eine Menge Kleinigkeiten für unser Betreuerteam zu erledigen, bevor die Kids in ihr gemütliches Pfingstquartier einziehen konnten.

Freitag, 21. Mai 2010:
Dann war es auch schon soweit. Um 15 Uhr traf sich die Jugendfeuerwehr am Feuerwehrhaus, wo das geräumige ELF (Erkundungs- und Lotsenfahrzeug) schon nach wenigen Minuten nur so voll gestopft war mit Koffern und Taschen. Nach einer kurzen, aber herzlichen Verabschiedung waren die Mädels und Jungs auch schon nicht mehr aufzuhalten und wollten Richtung Zeltplatz, wo im Nu die Feldbetten aufgebaut, die Schlafplätze verteilt und alles hergerichtet war. Sogar ein Vorgarten, bei dem weder Zaun, noch Blumenkästen, Gartenzwerge oder Gartenpool fehlten, wurde angelegt. So stellte sich unter strahlendem Sonnenschein schnell das nötige Zeltlager-Feeling ein. Um 19.30 Uhr erfolgte die Lagereröffnung, bei der auch Hamelns Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann und Stadtbrandmeister Gerhard Rathing dabei waren. Anschließend folgte ein Fackelumzug durch Tündern, bei dem wir musikalisch vom Musikzug Tündern/Hastenbeck begleitet wurden. Unterwegs gab es noch eine Rast mit Bockwurst und Brause, bevor sich die Kids das erste Mal richtig austoben konnten und alte Zeltlagerfreundschaften wieder auffrischen durften.

Samstag, 22. Mai 2010:
Nach einer ersten angenehmen und dank einer Zeltheizung nicht zu kühler Nacht warteten schon die ersten interessanten Programmpunkte auf uns. So stand am Vormittag eine Bootsfahrt auf der Weser an. Hierzu wurden extra die Kameraden vom Technischen Hilfswerk (THW) Hameln gechartert. In zwei Booten huschten wir dann vom Anleger zwischen Tündern und Ohr flussaufwärts zur Brücke nach Emmerthal, wobei auch die Schiffspassagiere auch schon mal das Steuer in die Hand nehmen durften. Selbst das Hüpfen von Welle zu Welle im kleineren Boot auf dem Rückweg machte Spaß. Nach dem Mittagessen folgte der erste Teil unseres diesjährigen Stadtwettbewerbs mit der Laufstrecke. Bei strahlendem Sonnenschein musste in einer durch das Gesamtalter der Gruppe vorgegebenen Zeit eine Strecke von 400 Metern schnellstmöglich überwunden werden. Unterwegs warteten Aufgaben wie Schlauchrollen, Überqueren eines Laufbrettes oder gezieltes Werfen einer Leine durch ein Tor. In der Zeit, wo die anderen Jugendwehren ihre Übung durchführten, absolvierten wir die ersten Spiele der Lagermeisterschaft, wie Stiefelweitwurf und Schlauchkegeln. Der Abend ging zu Ende mit einer Disco in der Sporthalle.

Sonntag, 23. Mai 2010:
Zunächst einmal durften wir alle mal ausschlafen. Den gesamten Vormittag über wurde vom Verpflegungsteam ein Brunch organisiert, so dass sich jeder bis 12 Uhr stärken konnte, wann er wollte. Ausgeschlafen und gesättigt standen für den Nachmittag der praktische Teil unseres Stadtwettbewerbes und der Besuchernachmittag auf dem Programm. Während die Gruppe  ihren Löschangriff vorführte, wurden sie kräftig von den Eltern und dem extra angereisten Ortsratsmitgliedern mit Ortsbürgermeisterin Waltraud Mehring aus Afferde angefeuert. Anschließend wurde in gemütlicher Runde der Grill angeschmissen und ein sonniger Nachmittag verbracht. Am Abend folgte schon das nächste Spiel für die Lagermeisterschaft, stand in der Sporthalle „Jeder gegen Jeden“ auf dem Programm. Nach erfolgreich absolvierter Schätzfrage durften die beiden Jugendwehren, die am nächsten an der Antwort waren, in den verschiedensten Spielen, wie Slalomsackhüpfen und Bogenschiessen, gegeneinander antreten. Zum Abschluss des Abends war dann wieder ein wenig Freizeit angesagt, in der jeder machen durfte, wozu er Lust und Laune hatte.

Montag, 24. Mai 2010
Am Morgen folgte ein Bosselturnier an der Weser und am Nachmittag ein Fußballturnier in der Sporthalle. Auch diese beiden Spiele wurden wieder für die Lagermeisterschaft gewertet. Abends stand diesmal nur Freizeit auf dem Programm, schließlich war es ja der letzte gemeinsame Abend. Also wurden neben einem kurzfristig organisierten Fußballspiel „Kids gegen Betreuer“ auch noch die Feuerkörbe angeheizt und ein wenig Rührei gemacht, bevor für alle die letzte Nacht im Zeltlager anbrach.

Dienstag, 25. Mai 2010
Der Vormittag stand im Zeichen des letzten Teils der Lagermeisterschaft, einer Ortsrallye durch Tündern mit Spielen und einem Fragebogen mit vielen lustigen und kniffeligen Fragen. Ab Mittag wurde mit dem Rückbau der Zeltstadt begonnen und alles wieder auf den Fahrzeugen verladen, so dass wir gegen 14.30Uhr den Sportplatz leider verlassen mussten, nicht ohne uns schon wieder Gedanken über das nächste Zeltlager zu machen. Auch wenn sich einige der Teilnehmer sicher wieder auf ihr gemütliches Bett, die eigene Dusche oder das Essen von Mutti freuten, war es doch ein sehr schönes und gelungenes Zeltlager und jeder freut sich mit Sicherheit auf das nächste Zeltlager 2011. Dann wird wieder das große Kreiszeltlager (findet nur alle drei Jahre statt) ausgerichtet, diesmal in der Gemeinde Aerzen. Da werden wir sicher nicht nur etwas über 100 Mädchen und Jungen aus neun Jugendwehren der Stadt Hameln sein, sondern einige hundert Kids aus allen Jugendwehren des Landkreises Hameln-Pyrmont.

 

 

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