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 2014 / In der praktischen Au ...   |   zurück
 29 Fotos    |     2879 Klicks    |       |    05.10.2014

 

In der praktischen Ausbildung das Vorgehen beim Verkehrsunfall geübt

 

Im zweiten Dienst nach den Sommerferien stand "praktische Ausbildung" auf dem Dienstplan der Jugendfeuerwehr. Ziel der ausgearbeiteten Übungen war, das bereits erlernte Wissen von Anfang des Jahres im praktischen Beispiel umzusetzen. Hierzu wurden zwei unterschiedliche Verkehrsunfälle ausgearbeitet und vorbereitet. Dabei wurde ich (Niklas Thies) unterstützt von einem Hamelner Feuerwehrkameraden Poul Moritz Meier und der Hobbyfotografin Laura Noh.

Zur ersten Übungslage wurde die Jugendfeuerwehr in die Stralsunder Straße geschickt. Dort waren zwei PKW zusammengestoßen, wobei zwei Verletze zu versorgen waren. Gruppenführer Maximilian entschied, dass der Angriffstrupp sich erst mal die verletzte Person versorgt, die vor einem Mercedes lag. Die anderen Trupps wurden zur Verkehrsabsicherung und zum Aufbau des dreifachen Löschangriffs eingeteilt. Nachdem die Übungspuppe im Fiesta ebenfalls erkannt und gerettet wurde, lag das Augenmerk auf dem ausgetretenen Betriebsmitteln (dargestellt durch Wasser). Hierzu wurden Sand, Schaufel und Besen herausgeholt und das "Betriebsmittel" aufgenommen. Am Ende folgte eine kurze Besprechung der Übungslage und ein schneller Rückbau. Anschließend gab es eine kleine Pause und ein spontan ausgegebenes Eis von Betreuer Bastian Glienke. Als Anmerkung nochmals Danke, dass wir vor dem Haus der Familie Glienke üben durften.

Als zweiter Übungseinsatz wurde die Jungendfeuerwehr dann zu der Straße "Rohden" gerufen. Hier sollte ein PKW einen Motorradfahrer angefahren haben. Der Motorradfahrer war hierbei unter die Front des Fahrzeuges geraten. Nach einer ersten Erkundung durch Gruppenführer Jason wurde der Angriffstrupp zur Versorgung der geschockten Person im Fahrzeug geschickt. Der Wasser- und Schlauchtrupp kümmerte sich derweil um den bewusstlosen Motorradfahrer. Hierbei lag das Augenmerk vor allem auf der Ersten Hilfe und der Versorgung der verletzen Personen. Als schwierig gestaltete sich die Versorgung der geschockten Person im Fahrzeug, da sich diese nicht beruhigen ließ und immer wieder versuchte zu dem Motorradfahrer zu gelangen. Der Angriffstrupp in Form von Basti und Felix mussten hierbei besonderes Fingerspitzengefühl beweisen. Die restlichen Trupps sicherten die Straße und bereiten alles für eine Landung eines Rettungshubschraubers vor, da angenommen war, dass kein Rettungswagen im Landkreis zur Verfügung stand. Am Ende der beiden Übungen wurde ein positives Fazit gezogen. Die Jugendfeuerwehrmitglieder waren mit den beiden Übungen zufrieden.
Verfasst von: Niklas Thies   -   Zuletzt geändert am: 05.10.2014 um 15:16:55 Uhr.

 

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