Jugendfeuerwehr
  18.10.2017 RETTEN - LÖSCHEN - BERGEN - SCHÜTZEN    -     W I R    R E T T E N    L E B E N  !
Ü B E R   U N S  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 


Vor der Brandsimulationsanlage am 15.05.2010 (Nicht Vollzählig)

Derzeit sind 13 aktive Kameraden der Ortsfeuerwehr Afferde ärztliche untersuchte und ausgebildete Atemschutzgeräteträger (AGT), eine weitere Kameradin ist bereits ärztlich untersucht und steht vor ihrer Ausbildung zum AGT. Neben dem Absolvieren einer arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung nach Grundsatz G26 (Träger von Atemschutzgeräten für Arbeit und Rettung), die alle drei Jahre (ab 50. Lebensjahr alle zwei Jahre) wiederholt werden muss, darf ein AGT aber auch nicht an Raumangst leiden und muss auch unter Stress besonnen handeln können.

AGT werden überall dort eingesetzt, wo die Umgebungsluft wegen vorhandener Atemgifte oder wegen Sauerstoffmangels beim Einatmen gesundheitliche Gefahren mit sich bringt, was besonders bei Bränden in Gebäuden oder bei Gefahrstoffunfällen der Fall ist. Atemschutzgeräteträger gehen nur truppweise (zu zweit oder zu dritt) vor, so dass einer den anderen unterstützen oder um Hilfe rufen und leisten kann, falls es zu Problemen im Gefahrenbereich kommt. In Ausnahmefällen, wie etwa bei engen Schächten, kann der Geräteträger auch allein mit Seilsicherung vorgehen. Im Feuerwehreinsatz ist grundsätzlich die Bereitstellung eines zusätzlichen Rettungstrupps für jeden Angriffsweg vorgeschrieben. Wegen der besonderen Gefährdungslage für AGT wird weiterhin eine Atemschutzüberwachung betrieben, bei der Einsatzbeginn, Einsatzziel, aktuelle Aufenthaltsorte sowie die Menge an noch vorhandener Druckluft dokumentiert wird. Vielerorts werden inzwischen Bewegungslosmelder (Totmanneinrichtung) bei den AGT eingesetzt. Ein Fühler reagiert auf die Bewegungen des Trägers. Bleibt dieser für längere Zeit regungslos, wird ein lauter Alarmton ausgelöst (Bei der Ortswehr Afferde sind Geräte für einen Trupp vorhanden, die Anschaffung für einen weiteren ist vorgesehen).

Der Umgang mit Atemschutzgeräten bei den Feuerwehren ist mit einem hohen Ausbildungsaufwand verbunden. So muss beispielsweise das Absuchen von verrauchten Wohnungen oder Hallen, die effektive Brandbekämpfung oder der Umgang mit in Not geratenen Atemschutztrupps immer wieder geübt werden, um einen hohen, überlebensnotwendigen Standard zu gewährleisten. AGT der Ortswehr Afferde nehmen laufend an diesen Ausbildungen teil, besuchen aber auch Brandsimulationsanlagen oder Workshops, wo etwa der Umgang mit Wärmebildkamera trainiert wird. Somit sind die Kameraden bestens auf den Ernstfall vorbereitet.

Die Ortsfeuerwehr Afferde ist seit dem Jahr 1966 mit Atemschutz ausgerüstet, verfügt derzeit über vier auf dem LF 8/6 verlastete Atemschutzgeräte. Als Atemschutzbeauftragte fungierte zunächst :
- Friedhelm Köhler (1966 - 1974)
- Detlef Bertram (1975 - 1987)
- Rüdiger Schellberg (1988 - 1989)
- Seit 1990 ist Hauptlöschmeister Frank Thies als Atemschutzbeauftragter tätig.

 

 

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