Jugendfeuerwehr
  18.10.2017 RETTEN - LÖSCHEN - BERGEN - SCHÜTZEN    -      . . . I S T    D O C H    E H R E N S A C H E  !
 
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ELW, HWB, TLF, ... und Sie verstehen nur noch Bahnhof ?!

Viele Abkürzungen und Begriffe aus der Welt der Feuerwehr sind sehr speziell und für den Außenstehenden nur schwer zu verstehen. Leider ist es uns nicht immer möglich bei Berichten über Einsätze ganz auf Fachbegriffe zu verzichten. Damit Sie trotzdem nicht die Lust am Lesen verlieren, haben wir dieses Glossar für Sie zusammen gestellt. Auf dieser Seite werden die gängigsten Abkürzungen und Fachbegriffe, die wir in unserer Berichterstattung verwenden erklärt.
Derzeit befinden sich 84 Begriffsdefinitionen in unserem Glossar. Sollte der von Ihnen gesuchte Begriff noch nicht dabei sein oder haben Sie weitere Fragen, dann nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf. Wir helfen Ihnen gerne weiter. info@feuerwehr-afferde.de

 


A    B    C    D    E    F    G    H    I    J    K    L    M    N    O    P    Q    R    S    T    U    V    W    XYZ

 

Begriff
Definition
  
A
AAO
Alarm- und Ausrückeordnung
AB-A/S
Abrollbehälter - Atemschutz / Strahlenschutz
AB-EL
Abrollbehälter - Einsatzleitung
AB-Logistik
Abrollbehälter - Logistik
AB-Rüstholz
Abrollbehälter - Rüstholz
AB-S/G
Abrollbehälter - Schlauch / Gefahrgut
AB-SLM
Abrollbehälter - Sonderlöschmittel
AGT
Atemschutzgeräteträger
Angriffstrupp
Dieser besteht aus mindestens zwei Personen und führt in der Regel den ersten "Angriff" durch, d.h. Menschenrettung und / oder Brandbekämpfung.
Atemschutzgerät
Sie werden in umluftunabhängige (Pressluftatmer) und umluftabhängige (Filtergerät) unterteilt. Es schützt den Träger vor Atemgiften (Rauchgase) und sonstigen Verunreinigungen in der Umgebungsluft.
Atemschutzgeräteträger
Als Atemschutzgeräteträger (AGT) bezeichnet man Feuerwehrmitglieder, die medizinisch, körperlich und ausbildungsmäßig geeignet sind, ein Atemschutzgerät zu tragen. Die Ausbildung hierfür wird in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Kirchohsen durchgeführt. Desweiteren müssen eine regelmäßige medizinische Untersuchung (G26) und eine jährliche Belastungsübung (Leistungsnachweis) absolviert werden.

 

 
B
B 1
Bundesstraße 1
B 217
Bundesstraße 217
BAL
Brandabschnittsleiter
BMA
Brandmeldeanlage
BMZ
Brandmelderzentrale
BOS
Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben
BvD
Brandmeister vom Dienst
B-Rohr
Ist ein Strahlrohr mit einer Durchflussmenge von 400 l/min oder 800 l/min. Es wird von drei Feuerwehrmitgliedern bedient / gehalten. Bei der Verwendung eines Stützkrümmers kann die Anzahl der zum Bedienen benötigten Feuerwehrmitglieder auf zwei reduziert werden.
Brandmeldeanlage
Eine Brandmeldeanlage (BMA) dient dem vorbeugenden Brandschutz eines Gebäudes. Sie empfängt die Signale der einzelnen Brandmelder / Rauchmelder, wertet diese aus und reagiert im Brandfall mit einer Gefahrenmeldung, die Sie direkt an die Leistelle der Feuerwehr übermittelt. Brandmeldeanlagen werden in Gebäuden, die eine besondere Gefahrenlage darstellen, wie Schulen, Krankenhäuser, größere Unternehmen und sonstige öffentliche Gebäude eingesetzt.
Brandmelderzentrale
Die Brandmelderzentrale (BMZ) ist die zentrale Einheit einer Brandmeldeanlage. Hier laufen alle Ereignisse und Signale der Brandmelder zusammen und ist somit die erste Anlaufstelle der Feuerwehr bei einem Alarm. An dem Bedienfeld der BMZ kann die Feuerwehr sofort erkennen, Wo und welcher Melder einen Alarm ausgelöst hat. Des weiteren sind hier Laufkarten und ein genauer Gebäudegrundriss hinterlegt.

 

 
C
CSA
C-Rohr
Ist ein Strahlrohr mit einer Durchflussmenge von 100 l/min oder 200 l/min. Es wird von zwei Feuerwehrmitgliedern bedient / gehalten.
Chemikalienschutzanzug
Er wird bei Gefahrgutunfällen eingesetzt und ist ein komplett geschlossener Anzug, der den Träger vor den meisten Chemikalien schützt.

 

 
D
DLA(K)
Drehleiter Automatik mit Korb
DLK
Drehleiter mit Korb
DME
DRK
Deutsches Rotes Kreuz
Digitaler Meldeempfänger
Ist ein kleiner tragbarer Funkempfänger, über den die Feuerwehrmitglieder mittels Signalton und/oder Textnachricht zu einem Einsatz alarmiert werden.

 

 
E
ELF
Erkundungs- und Lotsenfahrzeug
ELW
Einsatzleitwagen

 

 
F
FF
Freiwillige Feuerwehr
FTZ
FwDV
Feuerwehrdienstvorschrift
Feuerwehrdienstvorschriften (FwDV) regeln die Tätigkeiten der Feuerwehr in Deutschland. Sie sind als Richtlinien und Anleitungen zu verstehen. Sie dienen dazu, einen einheitlichen Standard der Hilfeleistung zu definieren und ermöglichen den geordneten Einsatz taktischer Einheiten der Feuerwehr. (Quelle: Wikipedia.org)
Feuerwehrlaufkarte
Feuerwehrlaufkarten findet man in der Brandmelderzentrale in Gebäuden mit einer Brandmeldeanlage. Sie beschreiben den Weg von der Brandmelderzentrale bis zum ausgelösten Brandmelder.
Feuerwehrtechnische Zentrale
Diese Einrichtung ist dafür zuständig, feuerwehrtechnische Geräte zu prüfen, warten und zu pflegen. Sie dient zudem der Unterbringung von weiterem feuerwehrtechnischen Gerätschaften sowie Fahrzeugen. Außerdem werden in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Ausbildungslehrgänge durchgeführt. Unter anderem die Lehrgänge zum Atemschutzgeräteträger, Sprechfunker und Maschinisten, sowie diverse Notfalltrainings. Mehr Informationen über die FTZ Hameln-Pyrmont bekommen Sie hier!

 

 
G
GW
Gerätewagen
GW-Logistik
Gerätewagen - Logistik
Gruppenführer
Er führt eine Löschgruppe

 

 
H
H-TLF
Hilfeleistungs-Tanklöschfahrzeug
HWB
Hauptberufliche Wachbereitschaft
Eine Hauptberufliche Wachbereitschaft wird von einer Stadt ohne Berufsfeuerwehr (unter 100.000 Einwohner) unterhalten um die Freiwillige Feuerwehr zu verstärken. Die in dieser Abteilung Beschäftigten Feuerwehrkameraden verrichten ihren Dienst nicht ehrenamtlich, sondern sind Beamtinnen und Beamte. Im gegensatz zu einer Freiwilligen Feuerwehr ist die Wache einer Hauptberuflichen Wachbereitschaft 24 Stunden besetzt. Mehr Informationen zur HWB Hameln finden Sie hier!

 

 
I
ITW
Intensivtransportwagen

 

 
J

 

 
K
K 13
Kreisstraße 13
K 60
Kreisstraße 60
KatS
Katastrophenschutz
KBM
Kreisbrandmeister
KdoW
Kommandowagen
KLF
Kleinlöschfahrzeug
KRL
Kooperative Regionalleitstelle
KTW
Krankentransportwagen

 

 
L
LF
Löschgruppenfahrzeug
LNA
Leitender Notarzt
Löschgruppe
Eine Löschgruppe besteht aus 9 Feuerwehrmitgliedern, denen verschiedene Funktionen und Aufgaben zugeteilt sind: Gruppenführer, Maschinist, Melder, Angriffstrupp (2), Wassertrupp (2) und Schlauchtrupp (2). Die Löschgruppe wird im Löscheinsatz zur Brandbekämpfung und im technischen Hilfeleistungseinsatz eingesetzt. Ihre Aufgaben sind in der Feuerwehrdienstvorschrift (FwDV) 3 "Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz" geregelt.

 

 
M
MANV
Massenanfall von Verletzten
MTW
Mannschaftstransportwagen
MZF
Mehrzweckfahrzeug
MZW S/K
Mehrzweckwagen Schlauch / Kran
Maschinist
Er ist zunächst erst mal der Fahrer. Danach liegen seine Aufgaben hauptsächlich darin, die Gerätschaften wie Feuerlöschkreiselpumpe, Stromaggregat, etc. zu bedienen und bei der Entnahme anderer Gerätschaften vom Fahrzeug zu unterstützen. Zudem ist es seine Aufgabe, die Einsatzstelle abzusichern beispielsweise durch das einschalten des Blaulichts.
Melder
Er ist die rechte Hand des Gruppenführers und übernimmt befohlene Aufgaben wie beispielsweise erkunden, Lage feststellen und übermitteln von Nachrichten / Informationen. Zudem unterstützt er die Trupps beim Aufstellen der Steckleiter.

 

 
N
NAW
Notarztwagen
NEF
Notarzteinsatzfahrzeug

 

 
O
OrgL
Organisatorischer Leiter
OrtsBM
Ortsbrandmeister

 

 
P - Q
PA
Pressluftatmer

 

 
R
RTW
Rettungstransportwagen
RW
Rüstwagen
Rauchverschluss
Ist ein mobiles Einsatzmittel zur Eindämmung von Brandrauch. Eine Art Vorhang, der im Türrahmen fixiert wird und so beim Öffnen der Tür keinen Brandrauch ausdringen lässt.

 

 
S
SEG
Schnelleinsatzgruppe
StadtBM
Stadtbrandmeister
Schlauchtrupp
Dieser besteht aus mindestens zwei Personen und ist für das Verlegen der Schlauchleitungen ab dem Verteiler zuständig und stellt so die Wasserversorgung für die vorgehenden Trupps her. Bei einer offenen Wasserentnahmestelle unterstützt der Schlauchtrupp den Wassertrupp beim Kuppeln und verlegen der Saugleitung.
Sicherheitstrupp
Der Sicherheitstrupp wird eingesetzt, sobald ein weiterer Trupp bereits unter Atemschutz im Einsatz ist. Er ist ein komplett ausgerüsteter Atemschutztrupp und steht in Bereitstellung, um im Falle eines Atemschutznotfalles sofort eingreifen zu können.
Strahlrohr
Ist eine spezielle Armatur zur Abgabe von Löschmittel (Wasser oder Wasser-Schaum-Gemisch). Man unterscheidet zwischen Mehrzweckstrahlrohren, Hohlstrahlrohren, Schaumstrahlrohren und Sonderstrahlrohren.

 

 
T
TEL
Technische Einsatzleitung
THW
Technisches Hilfswerk
TLF
Tanklöschfahrzeug
TSF
Tragkraftspritzenfahrzeug
TSF-W
Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank
TW
Tankwagen

 

 
U
UVV
Unfallverhütungsvorschriften

 

 
V
VU
Verkehrsunfall

 

 
W
WLF
Wechselladerfahrzeug
Wassertrupp
Dieser besteht aus mindestens zwei Personen und ist für den Aufbau der Wasserversorgung von der Wasserentnahmestelle, einem Hydranten oder einer offenen Wasserentnahmestelle (Flüsse, Seen, ...) bis hin zur Pumpe (Feuerlöschkreiselpumpe) und von Dort zum Verteiler zuständig. Der Wassertrupp wird dann zum zweiten Angriffstrupp und im Falle eines Atemschutzeinsatzes wird er als Sicherheitstrupp eingesetzt.

 

 
X - Z

 

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